Projekt Zytlos:
Lifestyle statt Liturgie.
Wie wir eine neue Community-Plattform für junge Erwachsene (20-35) etablierten – von Events bis Deep Talk.
Die Ausgangslage
Junge Erwachsene (20-35) fallen oft durch das Raster kirchlicher Angebote. Jugendarbeit endet mit 20, Seniorenarbeit beginnt mit 65. Es fehlte ein "Dritter Ort" jenseits von Konsumzwang und religiöser Vereinnahmung.
Das Ziel: Ein Format zu schaffen, das die Lebenswelten junger Menschen ernst nimmt. Weg vom Gemeindehaus-Mief, hin zu einer echten Community-Plattform. Dies erforderte persönlichen Einsatz: Über 700 Stunden Eigenleistung flossen allein in die Renovation der Räumlichkeiten.
Co-Creation Strategy
Wir definierten "Zytlos" nicht als kirchliches Angebot, sondern als eigenständige Marke. Der Ansatz: Partizipation statt Frontalunterricht. Die Zielgruppe wurde zu Gestaltern ihres eigenen Raums.
Atmosphäre
Investition in Licht, Sound und Interior Design. Der Raum muss zum Bleiben einladen.
Partizipation
Die Zielgruppe gestaltet das Programm selbst. Co-Creation als Prinzip.
Vielfalt
Vom "Friday" Bar-Abend über Flohmärkte bis zu thematischen Workshops.
Zytlos ist heute ein selbsttragendes Ökosystem. Es ist der Beweis, dass Kirche auch für die Millennial-Generation relevant sein kann, wenn sie bereit ist, ihre Formen radikal zu erneuern. Ein Pilotprojekt für alternative Vergemeinschaftung.